Gedanken · Persönlich

LATE NIGHT THOUGHTS

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….und dann gibt es diese Tage.
Wie aus dem Nichts versetzen sie dir einen Schlag voll in die Magengrube und plötzlich merkst du, wie eine schüchterne Träne deine Wange hinabläuft und wie diese einen Träne einen Damm bricht. Und du glaubst in diesem endlosen Fluss aus Tränen zu ertrinken. Ein Fluss aus Erschöpfung, aus Frust, aus Niedergeschlagenheit. Wohin bloss mit all diesen Gefühlen?

Und irgendwie ist dann alles zu viel. Es bricht über dich herein und du fühlst du dich zu schwach zum kämpfen. Aufgeben scheint keine Option zu sein. In den Ring steigen aber auch nicht.
Und so gibt es kein Vor und kein Zurück. Du steckst fest. Gefangen in dieser Abwärtsschleife.*

Herz

 

Let´s talk Herzschmerz

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende und ich kann nicht fassen, dass schon in 16 Tagen das neue Jahr 2019 beginnt. Jetzt wo ich mich langsam daran gewöhnt habe überall 2018 aufzuschreiben. Wo letztes Jahr Fragen waren, habe ich Antwort gefunden. In Momenten, in denen ich mich einsam fühlte, empfinde ich Liebe und wo tiefe Traurigkeit und Wut war, empfinde ich Freude und Hoffnung.

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Das Thema Herzschmerz war genau vor einem Jahr so real wie noch nie in meinem Leben. Nein, ich hatte keinen Liebeskummer. Ich habe mich nicht mit Freundinnen gestritten. Und ich spreche auch nicht über Armut oder Ungerechtigkeit, das den Herzschmerz in mir auslöste LOL

Früher dachte ich, dass Herzschmerz mehr ein Gefühl beschreibe als am eigenen Leib spürbar zu sein. Und wie ich mich getäuscht habe! Ein Jahr später und ich kann sagen: Bei wahrem Herzschmerz tut das Herz wortwörtlich weh. Glaubt mir. Ich empfand ein starkes Druckgefühl am Herz, hatte regelmäßig Atemnot, konnte kaum klar denken, hatte Bluthochdruck und weinte für eine Woche den gaaaaanzen Tag. Und wenn ich den ganzen Tag sage, dann meine ich es auch so.

 

Für mich war das einer der schlimmsten, aber auch merkwürdigsten Zeiten in meinem Leben, denn ich würde mich weder als Heulsuse noch als jemanden, der oft traurig ist, beschreiben. Zu dem Zeitpunkt jedoch war alles anders. Ein Wort, ein Satz, ein Gespräch und alles veränderte sich.

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Und wie es mir jetzt geht

Ich bin so glücklich wie nie zuvor. Wirklich, ich hatte ein tolles Jahr. Für ein Jahr durfte ich in einem integrativen Kindergarten in Nürnberg arbeiten und es war so eine tolle Erfahrung. Zwar hatte ich in meinem Alltag, insbesondere in meiner Gemeinde auch viel mit kleinen Kindern zu tun, im Kindergarten hingegen war es nochmal total anders, spannend und herausfordernd.

Neue Länder durfte ich auch kennenlernen, in denen ich die tollsten Gespräche mit Leuten aus ganz anderen Kulturen und mit ganz anderen Ansichten hatte. Eine meiner tollsten Reisen war Ende Mai bis Anfang Juni, wo es für mich nach Israel, Jordanien und Palästina ging. An dieser Stelle möchte ich diesen Blogpost nicht noch dramatischer gestalten, jedoch hat jede meiner Reisen mein Leben ein kleines Stückchen verändert und ich habe mehr zu mir selbst gefunden.

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Schließlich habe ich angefangen zu studieren. Das Studium macht mir wirklich viel Spaß und ich habe tolle Freunde gefunden. Also wenn das hier jemand von euch liest, ihr seid gegrüßt, lol. Ich weiß mehr denn je, welche Richtung ich beruflich verfolgen möchte. Nach Praktika im redaktionellen Bereich bin ich momentan auf Ausschau, was sich bisher als semi-einfach herausstellt.

Pläne für 2019?

2019 kann jetzt kommen. Wirklich! Ich kann es kaum abwarten. Die Hochzeiten (natürlich nicht auf mich bezogen!), Praktika und Jobs, … Sei es auch wie ich mich nächstes Jahr schminken und anziehen werde. Werden neue Leute kommen und  dafür andere gehen? Ich weiß es nicht. In welche Richtung sich mein Blog entwickeln wird, i dont know.

Werde ich je wieder YouTube machen? JA, ich habe mal YouTube Videos gedreht. BITTE sucht mich nicht, hahaha. Selbst ich kann mir die Videos, weil ich am liebsten vor Peinlichkeit versinken würde, nicht mehr ansehen… Wobei ich schon glaube, dass ich früher oder später auch wieder mit YouTube anfangen werde. Ein paar Herzensprojekte von mir würde ich auch liebend gerne im nächsten Jahr umsetzen.

In welche Richtung werde ich mich entwickeln? Das ist auch so eine Frage. Je älter ich werde, desto mehr sprechen wir im Freundeskreis über Erwachsenenkram. Sei es die Miete und Stromrechnung, die bezahlt werden muss, die Handwerker, die noch vorbeikommen sollten und mit denen deshalb ein Termin vereinbart werden muss, die Beziehung, die zerbrochen ist oder auch über die ersten Verlobungen und Hochzeiten im entfernten Bekanntenkreis.

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Shameless. Accessible. Action.

Eines solltet ihr über mich wissen. Für jedes Jahr entscheide ich mich im vornherein für ein Wort, das mein Jahr besonders prägen sollte. 2016, das Jahr, in dem ich anfing für meinen Blog zu schreiben und es „öffentlich machte“, war mein Theme SHAMELESS. Ein Jahr später sollte das Wort „ACCESSIBLE“ zu deutsch „ZUGÄNGLICH“ mein Jahr prägen und 2019, wenn ich es bis zum Jahresende nicht ändere, das Wort ACTION.

Es ist nicht so, dass ich jeden Tag über dieses Wort nachdenke bzw. versuche es krankhaft und ohne wenn und aber umzusetzen. Eher im Gegenteil. Hin und wieder, also wöchentlich bzw. eher im Monatstakt denke ich kurz darüber nach und versuche revue zu passieren.

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Was hast du dieses Jahr gelernt und was sind deine Pläne für das nächste Jahr. Hinterlasse mir gerne einen Kommentar oder schreibe mir auf Instagram. Ich würde mich riesig freuen!

In Liebe

FebenLisabell

 

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Gebet

Vater im Himmel,

danke für diese Woche, die hinter uns allen liegt.

Danke für alles, das wir in diesem Jahr durchmachen mussten.

Sei es Momente, in denen wir ängstlich, hoffnungslos, fröhlich,

dankbar, voller Liebe, voller Wut, voller Abneigung, voller Geduld waren.

Danke für deine Engel, die uns im ganzen Jahr beschützt haben und

danke, dass sie uns auch im nächsten Jahr beschützen werden.

Herr, ich bitte dich uns dabei zu helfen, dir mehr zu vertrauen und mehr

Zeit auch in unserem Alltag mit dir zu verbringen.

In Jesus Namen,

Amen.

 

 

Ich wünsche dir einen schönen und gesegneten Start in die neue Woche!

 

 

*Masha Sedgwick

2 Kommentare zu „LATE NIGHT THOUGHTS

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