Faith · Gedanken

FÜR WAS ICH DANKBAR BIN + ÜBER HEIMWEH

Dieser Spruch ist so wahr! Habe gerade meinen Laptop zur Hand genommen, um über meine Erfahrungen dazu zu schreiben.

Mir ist aufgefallen, dass ich bisher noch nie so richtig darüber geschrieben habe, wo ich eigentlich wohne und was ich nach meinem Abi 2017 so getrieben habe.

Im Mai 2017 habe ich mein Abitur gemacht. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich immer noch keinen 100% Plan für mein Leben und wollte stattdessen mein Leben genießen und vieles ausprobieren.

Gesagt, getan! Einen Monat später bin ich nach München gezogen. Das erste Mal draußen von zu Hause und das für ein dreimonatiges PR-Praktikum im Bereich Fashion, Beauty und Lifestyle. Für mich war das ein richtiger Traum!

Ich dachte, mir würde es super leicht fallen nicht mehr zu Hause zu wohnen und das ich mich schnell an den Abstand zu Familie, Freunden und der eigenen Gemeinde gewöhnen würde. Und wie ich da falsch lag…

Von Tag 1 an hatte ich richtiges Heimweh bzw. habe mein eigenes zu Hause und mein eigenes Zimmer total vermisst! Eigentlich wollte ich immer jeden Abend für ca. 5-10 Minuten zu Hause anrufen, um zu erzählen wie so mein Tag immer war. Stattdessen musste ich jeden Tag mindestens eine halbe Stunde, wenn nicht sogar eine ganze Stunde mit meinem Vater telefonieren, denn sonst hätte ich mental nicht mehr funktioniert.

Ich kann mich noch genau erinnern, wie schlecht es mir an einem Abend und dem darauffolgenden Morgen ging, nachdem ich mal nicht mit meinem Vater telefonieren konnte… denn ich war den ganzen Tag schlecht drauf, auch wenn ich versuchte, mir es nicht anmerken zu lassen.

Kurz vor München war ich schon total gespannt darauf, mir eine neue Gemeinde zu suchen (Versteht mich nicht falsch, ich liebe meine Gemeinde!) und habe schon total viel online recheriert. An meinem ersten Wochenende bin ich dann auch in die ICF München und in die damals relativ neue Hillsong-Gemeinde.

Allerdings habe ich meine eigene Gemeinde, meine eigene Jugend mit meinen Freunden, die viel mehr Familie für mich sind, vermisst. Unseren Lobpreis, unsere Predigten, die Gebete am Anfang des Programms. Jeden Einzelnen unserer Jugend, die Snacks am Freitagabend,… Einfach alles!

In meiner Münchner-Zeit vermisste ich es total, mich einfach so mit meinen Mädels auf einen Kakao zu treffen oder Eis essen zu gehen. Stattdessen hatte ich richtiges FOMO (Fear of missing out something), wollte nicht mehr 180 km entfernt sein und keine Lust mehr jedes Wochenende neue Fotos von coolen Geburtstagen zu sehen, an denen ich nicht dabei war.

Außerdem wohne ich jetzt schon seit mittlerweile fast 1.5 Jahren bzw. 19 Monaten in einer WG! Kaum zu glauben. Doch am Anfang war das auch nicht so einfach für mich, denn ich habe mein eigenes zu Hause total vermisst. Die anfängliche Euphorie jeden Tag für sich selbst zu kochen und für sich selbst verantwortlich zu sein, ist dann auch ziemlich schnell verschwunden.

Denn das bedeutet Miete, Strom, Internet, Fahrkarte,… zahlen, jeden Tag selbst kochen, putzen, wischen und fegen.

Ich möchte lernen, für alles dankbar zu sein und es nicht als selbstverständlich ansehen.

Ich bin so dankbar für meinen Vater, der mein allerbester Freund ist und mit dem ich über alles reden kann. Jetzt wo ich schon seit im Juni dann zwei Jahren nicht mehr zu Hause wohne, fällt mir auf wie viel eigentlich Eltern für uns Kinder alles tun, ohne sich ein einziges Mal zu beschweren.

Ich bin total dankbar für meine Freunde, die für mich da sind. Mit denen ich immer lachen kann und die ein offenes Ohr für mich haben.

Ebenso bin ich dankbar für meine Gemeinde, die einfach die Coolste ist! Mir ist aufgefallen, wie wichtig es ist, nicht nur Bekanntschaften, sondern echte Geschwister im Glauben zu haben.

Lasst uns lernen, dankbarer zu sein. Ich sage euch, das macht so einen Unterschied.

Hier also drei Tipps, um dankbarer zu sein

SCHREIBE (BZW. ÜBERLEGE) DIR JEDEN TAG 5 DINGE FÜR DIE DU WIRKLICH DANKBAR BIST

Du könntest dankbar für deine Eltern und Geschwister sein. Oder auch dankbar für eine kostenlose Bildung, für Freunde, für deine Gesundheit, Freude im Leben,…

ENTSCHLEUNIGUNG IM ALLTAG

Manchmal hat man im stressigen Alltag schlichtweg keine Zeit, um über die schönen Momente im Leben nachzudenken bzw. und sich darüber zu freuen. Wie wärs mit einem entspanten Spaziergang oder regelmäßigen Entspannungspausen ganz ohne Handy?

LERNE DANKBARKEIT AUSZUDRÜCKEN

Dankbarkeit ist nicht nur etwas, das man im Inneren empfindet. Man kann sie auch ausdrücken! Dafür ist es total wichtig, Empathie für andere Menschen auszudrücken. Ein einfaches “Danke” signalisiert deinem Gegenüber Anerkennung und gibt auch gleichzeitig dir ein gutes Gefühl.

Beispielsweise wenn dir die Tür aufgehalten wird, wenn du keine Hand frei hast oder du nach dem Weg fragst.

Wofür bist du in deinem Leben dankbar? Das würde mich wirklich interessieren! Hinterlasse mir einen Kommentar oder schreibe mir direkt auf Instagram. Ich würde mich riesig freuen.

In Liebe,

Feben Lisabell

Folgst du mir schon?

Instagram: febenlisabell

YouTube: Feben Lisabell

Lieblingssongs

Tolle Videos

Videos auf französisch

Lieblingsspruch

Gebet

Herr, ich bin dir für wirklich viele Dinge dankbar! Für meine Gesundheit, Familie, Freunde, meine Gemeinde, mein Studium, meine Wohnung, … die Liste geht weiter.

Ich bitte dich darum, mir dabei zu helfen, dankbarer zu sein. Im Alltag und vor allem im Stress fällt mir oft nicht auf wie gut du eigentlich bist und mit was du mich gesegnet hast. Öffne meine Augen dafür.

In Jesus Christus Namen,

Amen.

Ich wünsche euch einen tollen Start in die Woche!

P.S. Diese Woche kommt schon mein Kenia Safari Vlog onine.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s