Faith

5 TIPPS WIE DU AM WENIGSTEN AWKWARD ÜBER JESUS SPRICHST

Ihr Lieben,

nachdem sich einige von euch wünschten, dass ich meine Predigten in Form eines nachträglichen Blogpost mit euch teile, kommt heute ein kleiner Teil meiner Predigt von vor ein paar Monaten (ich glaube vom Februar diesen Jahres).

Die komplette Predigt in Form eines Blogposts würde glaube ich den Rahmen sprengen, weswegen ich daran dachte, sie in Abschnitten wie heute mit euch zu teilen.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich mache mir immer viel zu oft Gedanken darüber, wie ich meinen Freunden und Bekannten von Jesus erzählen könnte.

Schließlich ist Jesus der Mittelpunkt meines Lebens und mein Glaube schenkt mir jeden Tag aufs Neue einen großen Frieden. Andererseits möchte ich meinen Freunden auch nicht meinen Glauben aufdrengen. Wie ihnen also am besten von Jesus erzählen?

Natürlich kommt es darauf an, ob man den eigenen Freunden von Jesus erzählen möchte oder es wildfremde Menschen auf der Straße sind.

Vor einigen Jahren, ich glaube ich war 14 oder 15 Jahre alt, habe ich über ein paar Monate hinweg, mit ein paar Freunden jeden zweiten Samstag bei einem Straßeneinsatz (auf dem Aufseßplatz für alle Nürnberger unter euch) mitgemacht. Damals teilten wir Kuchen, Tee und Kaffee aus und erzählten bei Interesse auch über Jesus.

Zu diesem Zeitpunkt fiel es mir schwer über Jesus zu erzählen. Nicht unbedingt weil es mir unangenehm war, sondern vielmehr weil ich mich sehr unerfahren im Evangelisieren fühlte. Wie erzählt man einem Obdachlosen, dessen Familie nicht mehr am Leben ist, dessen Freunde mittlerweile seine größten Feinde sind und dessen Situation aussichtlos erscheint von einem guten Gott, der ihn liebt und das Beste für einen möchte?

Es gibt einen Vers aus der Bibel, der uns in 5 Punkten zeigt, wie wir unseren Nächsten und Liebsten am Besten (und ohne aufdringlich zu sein!) von Jesus erzählen können.

Komm mit, ich habe einen Fremden getroffen, der mir alles auf den Kopf zugesagt hat, was ich getan habe! Ob er wohl der Messias ist? – Johaness 4,29

1) Sei einladend

KOMM MIT AUS JOHANNES 4,29

Als ich noch in der Schule war, war ich Teil eines Schülerbibelkreises. Wir trafen uns zwei Mal in der Woche während unserer Mittagspausen und lasen gemeinsam Bibel, beteten für unsere Schule und organisierten Aktionen, die echt cool war und bei denen sich Schüler und Lehrer immer sehr eingeladen fühlten, uns anzusprechen. Sei es wer wir als Gruppe sind, für was wir stehen,…

Unsere coolste Aktion war ein Pfandflaschensammelprojekt, bei dem Schüler sowie Lehrer für eine Woche die Möglichkeit hatten, ihre Pfandflaschen bei uns abzugeben. Mit dem Erlös konnte ein Brunnen in Afrika gebaut werden. Und als Belohnung bekam jeder ein Armband.

Daraufhin bekamen wir ziemlich viele Fragen bezüglich unserer Gruppe und konnte ohne aufdringlich zu sein, über Jesus sprechen und sie zu unserem Schülerbibelkreis einladen.

Eine weitere gelungene Aktion unseres Schülerbibelkreises war ein Live-Konzert von Good Weather Forecast, einer christlichen Band. Am Ende des Pausenkonzerts gab es einen kurzen Input von Flo über Gottes Liebe.

Gute Musik und kostenloses leckeres Essen kommt bei Aktionen und Straßeneinsätzen eigentlich immer sehr gut an. Und natürlich Menschen, die zugänglich und einladend wirken.

2) Alles sollte auf Jesus beruhen

ICH HABE EINEN FREMDEN GETROFFEN AUS JOHANNES 4,29

I know, I know, zwar möchte man seinen Freunden von Jesus und dem eigenen Glauben erzählen, hat aber Angst, dass die Liebsten einen für völlig verrückt halten, als zurückgeblieben oder Spießer bezeichnen. Oder man versucht, mit ihnen über den Glauben zu sprechen, erwähnt Jesus allerdings nur nebenbei.

NOOOOOO! Alles sollte auf Jesus beruhen. Er ist der Einzige, mit dem lebendigen Wasser. Er ist der, der uns von jeder Schuld befreit hat und der Einzige Weg zu Gott. Kein Weg führt an ihm vorbei. Habe keine Angst vor der Reaktion anderer, denn er wird dir Kraft schenken.

3) The power of testimonies (= Zeugnisse)

DER MIR ALLES AUF DEN KOPF ZUGESAGT HAT, WAS ICH GETAN HABE VON JOHANNES 4,29

Ich kann mich noch sehr gut an einen Moment vor 1.5 Jahren erinnern, als ich sehr starke Zweifel hatte und meinen Glauben hinterfragte. In dieser Situation half mir ein Zeugnis, das eine junge Frau mit mir teilte. Das war genau das, was ich hören musste und was viele Zweifel in meinem Leben beseitigte.

Was ich an Zeugnissen immer sehr mag, ist dass sie einen Menschen sehr authentisch machen und irgendwo auch eine verletztliche Seite zeigen. Allerdings ist es sehr wichtig, dass wir beim Evangelisieren nicht irgendwelche random Zeugnisse aus unserem Leben erzählen, mit denen unsere Gesprächspartner nichts anfangen können.

Wenn es sich anbietet, dann GO FOR IT!

4) WORD, WORD, WORD

KOMMT UND HÖRT WAS ER GESAGT HAT (SEIN WORT SAGT) AUS JOHANNES 4,29 ALLERDINGS EINER ANDEREN ÜBERSETZUNG

Bleibe beim Wort! Von Zeugnissen zu erzählen, kann das Evangelisieren erleichtern und macht dich oftmals auch authentischer, verliere allerdings nicht den Fokus. Denn Gottes Wort ist kraftvoll und stärfer als jedes Schwert!

Sein Wort alleine ist es, das Menschen Herzen berühren kann und verändert! Deine Zeugnisse sollten als Zusatz dienen.

5) Zwinge niemanden

OB ER WOHL DER MESSIAS IST? AUS JOHANNES 4,29

Auch wenn du total überzeugt von deinem Glauben bist und zu 1000% weißt, dass das der einzig wahre Weg ist, um ewiges Leben zu erlangen, zwinge niemanden, denselben Weg wie du zu gehen.

Stattdessen, bete lieber dafür, dass ihre Augen und Ohren geöffnet werden und dass das, was sie davon abhält, zu Jesus zu kommen, weicht und sie von Gottes Liebe erfahren.

Super Wichtig

Beim „Evangelisieren“ kann es immer wieder zu awkard-moments kommen. Und das ist (am Anfang) auch völlig normal! Vertraue darauf, dass Jesus dir dabei helfen wird. Er ist an deiner Seite und du musst dir keine Sorgen machen.

Ich bin fest davon überzeugt, dass die Art und Weise wie wir über Jesus sprechen, einen wichtigen Teil ausmachen. Schämst du dich insgeheim für deinen Glauben? Bist du nicht zu 100% von dem Ganzen überzeugt? Wenn schon, dann wird das dein Gesprächspartner ziemlich schnell bemerken und genau so etwas macht das Evangelisieren „awkard“.

Wenn du wirklich an das Evanglium glaubst und fest davon überzeugt bist, dann kann dir die Reaktion der Anderen eigentlich völlig egal sein. Es ist nicht wichtig (ich weiß: leichter gesagt als getan), was andere Menschen über dich denken. Viel wichtiger ist, was am Ende des Tages Gott über dich denkt.

Oftmals sind wir selbst es, die das Gespräch awkard machen. Gottesfurcht > Menschenfurcht! Lasst uns aufhören, auf die Stimmen zu hören, die uns sagen, dass es komisch ist, an Jesus zu glauben und über ihn zu sprechen! Wenn du dich immer noch unsicher fühlst, kann ich dir als Tipp geben, zu Gott zu beten – er wird dir dabei helfen, trust me!

Was meint ihr?

Hast du noch ein paar Tipps, wie man am wenigsten awkward über Jesus spricht. Hinterlasse mir gerne einen Kommentar oder schreibe mir auf Instagram – ich würde mich wirklich sehr freuen!

In Liebe,

Feben Lisabell

Folgst du mir schon?

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Zum Schluss folgen noch ein paar Empfehlungen von mir für dich:

Lieblingssongs

Coole Videos

Liebingsspruch

Gebet

Jesus, danke für diesen heutigen Tag und danke für den gesegneten Start in diese Woche.

Ich bitte dich darum, uns dabei zu helfen, ohne Scham über dich zu sprechen und zu evangelisieren. Helfe uns dabei zu echten Menschenfischern zu werden.

In Jesus Namen

Amen.

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