Karriere

MEIN JOB BEIM RADIO: MONTAG

Ihr Lieben,

vielen Dank für euer Feedback auf Instagram eben – ich bin wirklich ein klein wenig überwältigt.

In dieser Woche nehme ich euch über meinen Blog mit in meinen Job-Alltag bei einem kleinen Radiosender in Nürnberg. Ich bin jetzt schon seit ein paar Monaten mit dabei und durfte schon sehr viel lernen, wofür ich meinem Team echt dankbar bin.

Weil der Sender relativ klein ist und den Fokus auf eher lokale Nachrichten legt (+ ein Ausbildungsradiosender ist, der ECHT coole Workshops jede Woche anbietet), durfte ich schon sehr schnell live on air „moderieren“ bzw. berichten.

Zurück zum eigentlichen Thema dieses Blogposts: Mein heutiger Montag beim Radio

Disclaimer: Den Post habe ich gerade eben in ca. 20 Min super schnell und einfach geschrieben.

Kurz vor 10 Uhr…

war ich echt ein bisschen gestresst. Wieso? Eigentlich hatte ich geplant um 7:30 Uhr ganz entspannt morgens aufzustehen und wollte, nachdem mein Handywecker klingelte, nur noch für zwei kurze Minuten in meinem Bettchen liegen bleiben.

Falsch gedacht! Ich bin (leider!) nochmal für glatte zwei Stunden eingenickt. Das kommt leider davon, wenn man so einen schlechten Schlafrythmus wie ich hat, sehr wenig schläft und immer müde ist (und sich versucht, nichts anmerken zu lassen)

Kennt das jemand von euch?

Um kurz vor halb 10 bin ich dann erstmal total erschrocken davon, dass ich für weitere zwei Stunden eingeschlafen bin, in mein Bad geflitzt und habe mich schnell fertig gemacht.

Gesicht waschen, Zähne geputzt, in 1.5 min geschminkt, Haare schnell in einen messy bun hochgesteckt, schnell angezogen (karierter Blazer, weißes Shirt, dunkelgraue Jeans und weiße New Balance, falls es jemanden interessiert) und nichts wie raus aus der Wohnung.

Gut, dass ich sehr zentral und nur 3 min von der U-Bahn entfernt wohne.

Um 9:59 Uhr kam ich (rechtzeitig!) in der Redaktion an.

Von 10 Uhr bis 11 Uhr…

habe ich erstmal einen Beitrag zum Service geschrieben. Das sind die Wetternachrichten und aktuelle Informationen zum Verkehr und zu den Blitzern.

Peinlicher Fun Fact: Ich habe immer noch keinen Führerschon. I know, i know, shame on me.

Und deshalb war es in den ersten 5 min nicht so ganz einfach zu verstehen, welche Autobahn wohin fährt und wo genau (Nürnberger wissen Bescheid) das Kreuz Nürnberg Richtung Hafen oder das Kreuz Nürnberg-Süd und Dreieck Roth ist zum Beispiel.

Und ja, ich habe leider bis heute immer noch keine Ahnung, wo die A3 oder A6 startet und endet.

Nach ein paar wenigen Minuten habe ich das dann auch mal gecheckt und konnte mit dem Schreiben loslegen, was mir glücklicherweise auch sehr leicht viel.

Anschließend bin ich um 11 Uhr in das A-Studio und durfte mit meinem News-Kollegen (, der der die ganz normalen Nachrichten moderiert) die „Moderation“ machen – hat echt viel Spaß gemacht. Und ich bin auch gar nicht mehr so aufgeregt wie am Anfang.

Von 11 Uhr bis 13:20 Uhr…

bis 12 Uhr habe ich den Service für die 12-Nachrichten aktualisiert, d.h. neue Meldungen zum Verkehr und den Blitzern hinzugefügt.

Und um 12 Uhr habe ich mit einem Beitrag zur „CD des Tages“ begonnen. Meine Aufgabe war es das Berliner Eletropop-Trio „Grossstadtgeflüster“ mit ihrem neuen Album kurz und knackig (eine DIN-A4 Seite) vorzustellen und dem Hörer Lust auf mehr zu machen.

Was man beim sogenannten Schreiben fürs Hören beachten sollte, ist so verständlich wie möglich zu schreiben. Also keine langen Schachtelsätze, keine Fremdwörter, die Otto-Normalbürger nicht versteht (wobei auch viele Fremdwörter als Grundwissen gelten, z.B. Gremium,…).

Von 13:21 bis 13:51 Uhr…

hatte ich eine kurze Mittagspause und bin zum Bäcker um die Ecke. Habt ihr schon mal den Fladen von „Der Beck“ (am liebsten mit Tomate-Morzarella) warm gemacht, probiert. Einfach nur göttlich!

Von 14 Uhr bis 16 Uhr…

fand ein News-Workshop statt. Geleitet wurde der Workshop von einem erfahrenen Journalisten von Antenne Bayern. Der Workshop war echt spannend und ich konnte viel mitnehmen.

Den besten Workshop hatten wir im Juni mit meinem Chef, der schon seit über 30 Jahren im Medien-Geschäft ist. Es ging um die Themen „Medienrecht und Medienethik“ und war wirklich augenöffnend. Und wenn ich ehrlich bin, ist mir in den zwei Stunden des Workshops mehr hängengeblieben als in den letzten zwei Semestern meines Studiums.

Von 16 Uhr bis 18 Uhr…

habe ich erstmal den Service für die Nachrichten um 17 Uhr vorbereitet und war um kurz nach 17 Uhr wieder live im Radio zu hören.

Später durfte ich meine Straßenumfrage für morgen vorbereiten, denn ich werde morgen mit Mikro in die Stadt gehen und wildfremde Menschen zu einem Thema befragen. Wird bestimmt sehr lustig. Drückt mir bitte die Daumen, denn ein klein wenig bin ich schon aufgeregt bzw. auch voller Vorfreude.

Ab 18 Uhr…

ging es dann in die Stadt, um den Abend ausklingen zu lassen. Ich habe mich mit meiner ehemaligen Schulfreundin getroffen und wir waren Lecker-Burger essen im Hans im Glück.

So, das war mein heutiger Montag. Ich habe versucht nichts zu verschönigen, sondern wirklich alles haargenau so zu schildern, wie es mir heute beim Radio erging.

Wie war euer Montag? Hinterlasse mir einen Kommentar oder schreibe mir direkt auf Instagram, ich würde mich wirklich freuen.

Übrigens werde ich ab dem 1.September für zwei Monate in eine andere Stadt ziehen für ein TV-Praktikum. Bin schon echt gespannt. In welche Stadt glaubt ihr werde ich ziehen und vor allem für welchen Sender – ihr dürft gerne mitraten!

In Liebe,

Feben Lisabell

Euch noch eine schöne Woche

Zum Schluss habe ich noch ein paar Empfehlungen von mir für euch:

Lieblingslied

Lieblingsvideos

Gebet

Herr,

danke für diesen heutigen tollen Tag. Danke für die Möglichkeit bei einem Radiosender zu arbeiten und jeden Tag aufs Neue so viel zu lernen.

Danke, dass ich weiß, dass du denen, die noch in der Klausurenphase sind, helfen wirst und ihnen immer zur Seite stehst.

Ich bitte dich darum, diese Woche komplett in deine Hände zu nehmen. Ich vertraue auf deinen Schutz.

Hilf uns bitte dabei an unseren Arbeitsstellen, im Urlaub oder wo auch immer auf der Welt ein Licht für dich zu sein.

In Jesus Namen,

Amen.

2 Kommentare zu „MEIN JOB BEIM RADIO: MONTAG

  1. Das mit dem unguten Schlafrhythmus kenne ich auch. Ist bisweilen echt ätzend. Aber es ist´, wie´s ist – bringt auch nix, sich davon allzu sehr stören zu lassen. Keep it up 🙂 Viel Spaß beim Radio. Klingt nach einem tollen Job.

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