Karriere

MEIN JOB BEIM RADIO: MITTWOCH

Ihr Lieben,

ich hoffe, dass ihr einen tollen Tag hattet und die teils sommerlichen Temperaturen genauso sehr wie ich genießen konntet.

Mir ist heute nochmal so richtig klar geworden, dass ich diesen Sommer keine richtigen Semesterferien haben werde, weil ich wirklich jeden Tag (auch am Wochenende!) arbeiten werde.

Zum einen noch diese Woche beim Radio, dann als studentische Hilfskraft in der Uni (würde euch ein Blogpost zu meinem Uni-Job interessieren?) und ab dem ersten September bin ich beim Fernsehen.

Ob das so schlau war? Ich weiß es nicht. Was ich euch aber sicher sagen kann, ist dass mir meine Jobs, bis auf das Aufstehen am Morgen, sehr viel Spaß bereiten und ich jeden Tag etwas neues lerne.

Ich bin wirklich sehr dankbar dafür, dass ich mit meinen seit 2 Wochen genau 20 Jahren schon so viel erleben durfte und in relativ vielen Jobs gearbeitet habe:

  • Nachhilfe in Mathe, Englisch, Französisch und Deutsch
  • PR-Agentur im Bereich Fashion, Beauty und Lifestyle in München
  • integrativer Kindergarten für ein Jahr
  • Radio-Job
  • Studentische Hilfskraft im Bereich Trendforschung für Mode

Upps, eigentlich sind das gar nicht so viele Jobs! Aber ich bin wirklich richtig dankbar für diese Erfahrungen.

Anfangs fiel es mir (ganz besonders im Kindergarten) schwer mit Kollegen zu arbeiten, die um einiges älter als ich sind. Mit Kollegen zu arbeiten, die Kinder in meinem Alter haben. Das war anfangs echt komisch… und leicht verstörend, aber man kann sehr viel daraus lernen und für das persönliche Leben ziehen.

Kommen wir zum Thema des heutigen Posts: Mein heutiger Mittwoch beim Radio

P.S. Falls ihr Fragen zu meinem Job habt, dann könnt ihr sie mir total gerne in die Kommentare oder einfach direkt auf Instagram schreiben!

Kurz vor 10 Uhr…

Ich gebe zu, ein so geregelter Tagesablauf so wie ich ihn jetzt habe, tut mir wirklich sehr gut. Mir ist aufgefallen, dass ich Struktur in meinem Leben brauche und vor allem feste Termine.

Ganz im Gegensatz zu der Klausurenphase, in der man weder Vorlesungen noch Übungen und Tutorien hat, und selbst entscheiden darf/muss, zu welcher Uhrzeit man aufsteht und schlafen geht.

Um ziemlich genau 8:20 Uhr bin ich heute aufgestanden und bin erstmal ganz entspannt ins Bad und habe mich fertig gemacht.

Das geht jetzt vor allem an die Mädels: Bis vor ein paar Wochen (i know, i know, nehmt euch kein Vorbild an mir) habe ich mich nicht jeden Abend abgeschminkt bzw. nur so halb. Dementsprechend sah auch mein Kissen aus. Seitdem ich das allerdings tue, ist meine „Morgenroutine“ viel entspannter und ich brauche nicht mehr so lange im Bad am Morgen.

Um 9:20 Uhr bin ich aus dem Haus und ab in die U-Bahn. Einen kurzen Zwischenstop gab es wieder bei Yorma´s und es ging weiter in die Redaktion in die Südstadt.

Und bevor ich das vergesse: Während meiner Fahrt zur Arbeit habe ich wieder mein aktuelles Themas, das wir jeden Tag aufs Neue in der Redaktion vorstellen, vorbereitet.

Letzten Donnerstag wurde ein 44-Jähriger Kanadier in der Nacht beim Zelten von einem Grizzly-Bären attackiert und tödlich verletzt.

Außerdem habe ich gelesen, dass in Berlin (Brandenburg und Sachsen-Anhalt) um die 2000 Beamten und Polizisten wegen eines Verdachtes auf Menschenhandel auf einer Razzia waren. Heftig oder? Anscheinend wurden Ausländer nach Deutschland verschleppt. Keine Ahnung, was ich von so etwas halten soll.

Und um so glücklicher bin ich, dass ich in Nürnberg aka Boringberg wohne, wo bis her (klopfe gerade dreimal auf meinen Holztisch) noch nicht so viel kriminelles passiert ist. Bis auf den Mord eines Dönerladenbesitzers vor ungefähr 10 Jahren.

Von 10 Uhr bis 11:10 Uhr…

hieß es wieder den Service (Wetter- Verkehrs- und Blitzernachrichten) für die Nachrichten um 11 Uhr aufzubereiten und einen kurzen Beitrag zu schreiben.

Das Wetter soll übrigens jetzt endlich wieder schöner werden und uns erwarten am Wochenende Temperaturen von bis zu 27 Grad!

Um kurz vor 11 Uhr ging es wieder ab ins A-Studio um mit meinem Nachrichtenkollegen die kurze Sendung zu machen.

Auch wenn ich jetzt schon relativ oft im Studio und live im Radio zu hören war, ist es immer noch sehr aufregend für mich. Der Gedanke, dass mehrere Tausend Leute meine Stimme hören, ist irgendwo schon echt… mir fällt gerade kein passendes Wort ein… überwältigend.

Von 11:11 Uhr bis 12:10 Uhr…

hatten wir wieder unsere tägliche Redaktionskonferenz, die meistens so um die 15 Minuten geht. Mehr zur Redaktionskonferenz habe ich bereits am Montag und Dienstag geschrieben.

Nach der Red-Kon bin ich ins Tonstudio, um einen R-Ton (steht für Reportage-Ton) aufzunehmen. Das war wieder so cool und erinnerte mich ein wenig an mein Bewerbungsgespräch für mein TV-Praktikum, das ansteht.

Um kurz vor 12 Uhr aktualisierte ich die Service-Nachrichten und es ging wieder mit meinem News-Kollegen und dem CvD (Chef vom Dienst) ins Studio für die 12 Uhr Nachrichten.

Von 12:11 Uhr bis 14:15 Uhr…

habe ich meinen Beitrag zur CD der Woche geschrieben, denn die Braunschweiger Jazz und Rapband „Jazzkantine“ hat ein neues Album veröffentlicht. Jazzkantine zählt zu den Urgesteinen der deutschen Musik-Szene. Ein viertel Jahrhundert gibt es sie schon!

Beim Beitrag der CD der Woche geht es darum, einen informativen + locker geschriebenen Artikel (ungefähr eine DIN A4 Seite, in Schriftgröße 16) zu verfassen und zusätzlich für jeden Werktag einer Woche ein paar Worte zu einem Lied auf dem neuen Album zu verlieren. Sei es den Musikstil zu beschreiben oder mehr auf den Inhalt des Liedes einzugehen.

Den Beitrag zur CD der Woche habe ich für die erfahreneren Moderatoren unseres Senders vorgeschrieben und sie werden meinen Beitrag dann höchstwahrscheinlich nächste Woche vorstellen.

Von 14:16 Uhr bis 14:45 Uhr…

ging es in die wohlverdiente Mittagspause!

Was ich echt toll finde, ist dass wir einen riesengroßen Kaufland und ein paar andere kleine Lokale gleich um die Ecke haben. Mehr gibt es eigentlich nicht zu meiner Mittagspause zu erzählen.

Von 14:46 bis 18 Uhr…

ist nicht mehr so viel spannendes passiert, von dem ich euch zuvor noch nicht erzählt hatte.

Ich habe an meinem Beitrag zur CD der Woche weitergeschrieben, habe die Lieder in das Programm gezogen und alles richtig abgespeichert, denn das ist nochmal eine riesen Aufgabe für sich. Wenn mich eines beim Radio überfordert, dann ist es dann richtige Abspeichern auf dem Desktop!

Um 17 Uhr ging es nochmal ins Studio, um den Service live zu sprechen.

Kurz vor Feierabend habe ich mich schon mal ein wenig in meine Aufgaben für morgen eingelesen bzw. habe bereits ein wenig mit der Recherche für einen Kinobeitrag, den ich morgen schreiben sollte, begonnen.

Der Film heißt „LottaLeben“ (so heißt übrigens auch eine Marketing-Agentur in Nürnberg) und ist ein Kinder- und Jugendfilm, der nicht animiert ist, sondern mit „echten Menschen“.

So das war mein heutiger Mittwoch! Morgen geht es in den Live-Talk, worauf ich mich so total freue.

Wie war euer Mittwoch – schreibt mir einen Kommentar oder direkt auf Instagram, ich würde mich wirklich sehr freuen.

Und falls ihr Fragen habt gerne her damit!

In Liebe

Feben Lisabell

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YouTube: Feben Lisabell

Zum Schluss folgen noch ein paar Empfehlungen von mir für euch:

Lieblingssongs

Interessante Videos

Lieblingsspruch

Gebet

Herr,

danke für diesen heutigen Tag, den du erschaffen hast. Danke für den Segen in meinem Leben und in dem Leben meiner Mitmenschen.

Heute ist mir nochmal klar geworden, wie kurz das Leben sein kann, denn eine Person aus meinem Leben ist von uns gegangen. Danke, dass ich weiß, dass die Person bei dir ist und ich bitte dich inständig darum, die Familie in dieser schwierigen Zeit zu begleiten.

Jesus, danke, dass du wirklich gut bist, auch wenn wir es nicht sehen (wollen).

In Jesus Namen,

Amen.

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!

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