Karriere

MEIN JOB BEIM RADIO: DONNERSTAG

Der Donnerstag ist geschafft!

Ich hatte heute wieder sehr viel Spaß beim Radio. Kein Tag ist so wie der andere, obwohl das Grundgerüst daselbe bleibt. Es passieren Tag für Tag Pannen (auch live!) von denen der Hörer am Ende der Sendung wirklich nichts mitbekommt, wir als Team uns aber echt zusammenreißen müssen, nicht laut los zu lachen.

Die Abwechslung beim Radio ist auch der Hammer! Einem wird wirklich nie langweilig und man findet immer etwas zu tun.

Übrigens habe ich heute ein wahnsinnig schönes Kompliment vom Programmleiter des Radios bekommen! Er sagte, dass er finde, dass ich eine schöne und angenehme Stimme hätte, die perfekt sei für das Radio. Und dass ich das Zeug zur Radiomoderatorin hätte. Das hat mich wirklich sehr gefreut.

Was ich manchmal echt blöd finde, ist dass es in Nürnberg so wenige Jobs in der Medien- und Kreativbranche gibt. Die coolsten PR-Agenturen, Unternehmen, Fernsehsender,… sind in München, Berlin, Hamburg und Düsseldorf. Bis auf ein paar Ausnahmen natürlich.

Nürnberg kann da leider ganz und gar nicht mithalten und hat einfach nichts zu bieten. Andererseits könnte das genau ein Vorteil sein. Man lernt kreativ zu sein und die eigene Karriere ganz anders „zu planen“.

Würde ich in München studieren, hätte ich wahrscheinlich nie im Leben bei einem kleinen lokalen Sender angefangen. Doch meistens sind genau das die Orte, an denen man am meisten lernt.

Mein persönlicher Tipp an euch ist: Fangt lieber in einer kleinen Redaktion an, die vielleicht nicht die „coolsten Themen“ abdeckt (für mich zum Beispiel Fashion – und Beautythemen), bei der sich allerdings die Redakteure für euch Zeit nehmen und einem um einiges mehr zugetraut wird.

Kommen wir zum Thema dieses heutigen Post: Mein heutiger Donnerstag beim Radio.

Kurz vor 10 Uhr

Heute bin ich, genauso wie in den letzten Tagen, um Punkt 8:20 Uhr aufgestanden und habe seit langem zwei Tage hintereinander sieben Stunden geschlafen.

Vielleicht hört sich das für euch nicht so spektakulär an, doch für mich ist das etwas wirklich sehr besonderes.

Seit dem ich zwei Jobs habe und fast immer ziemlich busy mit etwas beschäftigt bin, kann ich nicht mehr so gut enspannen. Mir fällt es sehr schwer, nicht im 2 Minuten Takt meine Mails zu checken.

Ich liebe es zu arbeiten! Mir machen meine Jobs Spaß und es gibt kein schöneres Gefühl als beschäftigt zu sein.

Ich bin wirklich immer erreichbar und sobald ich mehrere Stunden kein Internet habe, werde ich leicht nervös. Ich liebe das Gefühl connected zu sein, schnell während eines Gesprächs etwas zu googeln, zwischendurch mal ein Video auf YouTube zu schauen.

Als ich im März in Äthiopien und Kenia war und so gut wie kein Internet während der Zeit hatte, war es nicht so ganz einfach für mich und ich hatte zum Schluss hin die Schnauze voll, kein schnell Internet zu haben.

Ich bewundere Leute, die es schaffen für Wochen ohne Probleme mit (fast) keinem W-Lan auszukommen. Für mich würde dann auch das Bloggen wegfallen, denn dafür brauche ich schließlich auch Internet.

Allerdings würde es mir glaube ich sehr gut tun, wenn ich mein Handy öfter und vor allem bewusster weglege.

Wie steht ihr eigentlich zu diesem Thema? Fällt es euch leicht zu entspannen oder seid ihr auch dauerbeschäftigt? Hinterlasse mir gerne einen Kommentar oder schreibe mir direkt auf Instagram – ich würde mich wirklich freuen.

An meiner Morgenroutine hat sich nichts verändert und um ca. 9:55 Uhr kam ich pünktlich in der Redaktion an.

Von 10 Uhr bis 11:10 Uhr…

stand erstmal der Service wie jeden Tag in dieser Woche an. Als Praktikant oder studentischer Mitarbeiter, der noch nicht seine eigene Sendung hat oder selbstständig moderieren darf, besteht die Hauptaufgabe darin, Beiträge für die Hauptmoderatoren zu zuarbeiten.

Das heißt, dass man oftmals Beiträge nicht für sich selbst schreibt, sondern für den Moderatoren einer Sendung.

Um kurz vor 11 Uhr ging es wieder ab ins A-Studio und ich war live im Radio zu hören. Ich finde es echt toll, einen Behind-The-Scenes Einblick zu erhalten und das mitzubekommen, was der Hörer (wie bereits oben beschrieben) nie zu sehen bekommt.

Außerdem fing ich mit der ordentlichen Recherche für einen Kinobeitrag bzw. einer Moderation mit O-Ton an.

Von 11:11 Uhr bis 11:40 Uhr…

war erstmal die Redaktionskonferenz! In der Red-Kon haben wir die Themen und Aufgaben für den Tag besprochen.

Von 11:41 Uhr bis 14:05 Uhr…

aktualisierte ich die Servicenachrichten (Wetter + Verkehr + Blitzer) und war stündlich live im Radio zu hören. Und ich muss zugeben : Mit der Zeit kam ich in eine Routine sowie war nicht mehr so verspannt in der Stimme, was mich selbst viel sicherer klingen ließ.

Außerdem fing ich an den Kinobeitrag zu verfassen. Der Film heißt „Mein Lotta Leben“ und scheint ein echter witziger Film zu sein. Falls ich in den nächsten Wochen Zeit habe, möchte ich mir den Film total gerne im Kino ansehen.

Von 14:06 Uhr bis 14:46 Uhr…

ging es erstmal in die kurze und wohlverdiente Mittagspause! Hin und wieder waren 30 Minuten echt zu kurz, um etwas kleines zu essen und Nachrichten auf WhatsApp zu beantworten und ich wünschte mir stattdessen eine einstündige Pause.

Andererseits bedeutet eine halbe Stunde Pause, dass ich einsschließlich Pause nur 8 Stunden arbeiten würde. Und bei einer Stunde Pause müsste ich insgesamt 9 Stunden arbeiten. Hat beides seine Vor- und Nachteile.

Von 14:47 Uhr bis 18 Uhr…

hatte ich ein Feedbackgespräch mit meinem Chef und der Volontärin im Team. Ich bin ein großer Fan von ehrlichem Feedback, das in einem respektvollen Ton vermittelt wird. Und Rückmeldung von erfahreneren Kollegen zu erhalten, ist wirklich goldwert.

Das Feedback fiel sehr positiv aus und die beide haben mich wirklich motiviert. Der Journalismus ist ein sehr hartes Pflaster! Wenige feste Stellen bei hunderten Bewerbern auf eine Stelle.

Für den Kinobeitrag habe ich nach unserem netten Gespräch die drei O-Töne (Original-Töne) mit Adobe Audition Production ready gemacht und in die Software eingefügt. Man, man, man, bin ich froh, dass schon vor meinem TV-Praktikum gelernt zu haben.

Um 15, 16 und 17 Uhr habe ich das Wetter, den Verkehr und die Blitzer nochmal zum letzten Mal live im Radio moderiert.

Das war mein heutiger Donnerstag – ich hoffe, dass euch diese Art von Blogposts gefällt. Gerne könnt ihr mir eure Themenvorschläge für Blogposts in die Kommentare schreiben.

In Liebe

Feben Lisabell

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Zum Schluss habe ich noch ein paar Empfehlungen von mir für euch

Lieblingssong

Interessante Videos

Lieblingsspruch

Gebet

Herr,

danke für diesen wunderbaren Tag, den du erschaffen hast! Danke, dass du nimmst und gibst und ich danke dir vom ganzen Herzen für den, der du in meinem Leben bist.

Mit allem was ich bin, möchte ich dich preisen und loben. Jedes Wort, das aus meinem Mund kommt, soll dich ehren.

Ich bitte dich darum, mir bei meinem morgigen Termin zu helfen. Danke, dass ich weiß, dass du auf meiner Seite bist und ich keine Angst zu haben, brauche.

In Jesus Namen,

Amen.

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