Karriere · Persönlich

3 MONATE BEIM RADIO + TRÄUME UND ZIELE

Ihr Lieben,

ich bin jetzt schon seit drei Monaten beim Radio. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit rennt. Und an meinen allerersten Arbeitstag beim Radio kann ich mich auch noch sehr gut erinnern.

Die Zeit beim Radio hat mein Leben wirklich sehr bereichert und ich freue mich auf mein TV-Praktikum ab nächster Woche. Ich habe so viele tolle Einblicke erhalten und Erfahrungen machen dürfen, die ich auf gar keinen Fall missen möchte.

Ein klein bisschen bin ich auch stolz auf mich, dass ich mich einfach getraut habe, mich dort zu bewerben. Das Schlimmste, was hätte passieren können, ist es eine Absage zu erhalten. But who cares? Am Ende des Tages hat man nichts verloren, wenn nicht sogar mehr Erfahrungen gesammelt.

Diesen Tipp möchte ich euch unbedingt mitgeben: Bewerbt euch initiativ. Ihr habt nichts zu verlieren. Zeigt, dass ihr richtig viel Lust auf den Job habt und seid immer motiviert.

Was ich im Enddefekt sehr cool finde, ist dass ich bei einem kleinen und sehr lokalen Radiosender gearbeitet habe, bei dem einem (im Gegensatz zu den ganz großen) sehr schnell sehr viel anvertraut wurde.

Mein Team ist sehr nett und immer total hilfsbereit. Ich hatte nie Angst eine Frage zu stellen und sie haben mich in allem unterstützt. Gestern hatte ich mein Abschluss- bzw. Feedbackgespräch mit dem Programmleiter und unserer Volontärin und es ist echt positiv ausgefallen, was mich sehr glücklich gemacht.

Bei einem Job oder Praktikum Gas zu geben, lohnt sich zu 100% und zahlt sich aus! Mich würde an dieser Stelle total interessieren, in welchem Bereich ihr arbeitet und wo ihr beruflich hin möchtet. Schreibt mir total gerne einen Kommentar oder direkt auf Instagram – ich freue mich immer sehr, von euch zu hören.

Was ich persönlich am Coolsten fand, war die Straßenumfrage am Dienstag. Ich muss zu geben, für jeden ist das nichts. Insbesondere für Leute, die schnell frustriert sind, denn ganz viele Fußgänger haben ganz und gar nicht Lust deine Fragen zu beantworten.

Auch sehr cool fand ich es, in der Tonkabine Beiträge einzusprechen und natürlich auch live im Studio zu „moderieren“.

Mit der Zeit wird man selbstsicherer und die Abläufe sind nicht mehr ganz so ungewohnt. Jetzt weiß ich zum Beispiel, worin sich ein O- und ein R-Ton unterscheidet, was genau in einer Redaktionskonferenz getan wird und wie der Alltag eines Mediensenders aussieht. Also einen richtigen Behind The Scenes-Einblick zu erhalten.

Es gab eigentlich nichts, was mir nicht gefallen oder mich gestört hat. No joke! Hin und wieder gab es vielleicht mal Aufgaben, die weniger Spaß gemacht haben, allerdings habe ich vollstes Verständnis dafür, dass so welche Aufgaben nun mal auch anfallen müssen.

Falls ihr noch Fragen zum meinem Job beim Radio habt, gerne her damit!

Wohin meine Reise jetzt gehen wird? Keine Ahnung! Jetzt steht erstmal mein TV-Praktikum bei einem sehr renommierten Sender an. Ich bin froh ab September von echten Profis lernen zu dürfen und einen Einblick in eine Live-TV-Show zu gewinnen.

Hätte mir jemand vor 5 Jahren gesagt, dass ich im Journalismus arbeiten und/oder für ein TV-Praktikum bzw. zuvor auch für ein Praktikum im Bereich Fashion und Beauty in eine andere Stadt ziehen würde, hätte ich die Person ausgelacht.

Eine Sache, die glaube ich viele nicht über mich wissen, ist dass ich eine kleine Rampensau bin. Natürlich nicht immer und rücksichtlos bin ich auch nicht, allerdings fand ich den Bereich Medien und Mode, in dem man sich teilweise auch sehr inszenieren muss und eine große Klappe braucht, schon immer sehr interessant.

Von Grund auf bin ich eine ruhige Person, die sehr ausgeglichen ist, allerdings auch sehr offen und gesprächig sein kann. Aber in meinem tiefsten Innersten hatte ich schon immer eine kleine Rampensau in mir.

Ein sehr großer Grund, weshalb ich mich erst jetzt langsam traue so offen über meinen Berufswunsch zu reden, ist dass sich früher oft Leute lustig über meine Träume und Wünsche gemacht haben. True story!

Als ich vor ca. 5 Jahren meinen besten Freundinnen von meinem Wunsch eines eigenen Blogs + YouTube-Kanals erzählte, rieten sie mir sehr schnell davon ab. Mit der Begründung: Das ist eher was für andere, die offener, lustiger und lauter sind als du.

Jetzt bin ich hier und schreibe schon seit knappen drei Jahren für meinen Blog!

Ich gebe zu, vor allem früher war ich sehr schüchtern und habe bis heute noch meine zurückhaltenden Momente. Vor allem wenn ich von lauten und sehr outgoing Menschen umzingelt bin.

Als ich meinen Freunden aus der Schule damals erzählte, dass ich nach meinem Abi im Fashionbereich in München arbeiten möchte, haben sie mich belächelt und mir das nicht zugetraut.

2 Jahre später und ich kann sagen – ich war nach meinem Abi für ein PR-Praktikum im Bereich Fashion, Beauty und Lifestyle in München und durfte mit bekannten Stylisten, Designern und Redakteuren der Vogue, Instyle und Cosmopolitan arbeiten.

Es gibt Momente, in denen niemand an einen glaubt. Nicht jeder kann deinen Traum verstehen – und das ist auch völlig okay so! Mir hat es geholfen, meine Träume und Wünsche, egal was jemand sagt, nie aus den Augen zu verlieren.

Doch große Träume ohne harte Arbeit bringen einen nicht weiter! Ich möchte mich wirklich nicht beschweren, aber ich habe zwei Jobs und arbeite neben meinem Studium, Kirche, Blog, Familie, Freunde, Haushalt fast 20 Stunden die Woche. Und das kann manchmal echt anstrengend sein.

Für meinen Radiojob habe ich keinen einzigen Cent erhalten. Allerdings habe ich mir beim Radio immer genauso viel Mühe gegeben und habe freiwillige Überstunden gemacht, wie bei meinen anderen Jobs. Die Erfahrung und Connections sind einfach goldwert.

Genau daselbe habe ich auch meinem Job als studentische Hilfskraft in der Uni. Meinem Professor antworte ich immer sehr schnell auf seine Mails, bin zeitlich sehr flexibel, auch wenn das für mich Stress und wenig Schlaf bedeutet, und bin immer bereit, die Extrameile zu gehen.

Drei Monate später (bei meinem Job in der Uni) und ich bin die Ansprechpartnerin für Masterstudenten für den Social Media Kurs, den der Professor anbietet, habe extrem viel Verantwortung und bin nicht nur seine Hilfskraft, sondern viel mehr Assistenz.

Und by the way, vor wenigen Wochen hatte ich ein sehr tiefgründiges Gespräch mit genau den Leuten, die vor ein paar Jahren nicht an meine Träume geglaubt haben. Nachdem ich sie darauf ansprach, antworteten sie, dass ich schon immer die Sorte Mensch war, die wenn sie was wirklich wollte, alles dafür gibt, den Traum zu erreichen.

Mich macht es glücklich so schöne Worte von den engsten Leuten zu hören, allerdings wäre es vielleicht gar nicht so schlecht gewesen, hätte ich solch motivierende Worte auch schon vor ein paar Jahren gehört. Ich möchte mich an dieser Stelle, aber nicht beschweren.

Nicht jeder kann in deinen Kopf sehen und die eigenen Träume + Wünsche verstehen. Mir hat es sehr geholfen, dass ich wusste, dass ich einen Gott auf meiner Seite habe, der für mich da ist und mit dem ich über alles reden kann.

Haben auch schon einmal Leute nicht an eure Träume und Ziele geglaubt und euch dafür ausgelacht? Hinterlasse mir gerne einen Kommentar oder schreibe mir direkt auf Instagram, ich würde mich sehr freuen.

In Liebe

Feben Lisabell

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YouTube: Feben Lisabell

Zum Schluss folgen noch ein paar Empfehlungen von mir für euch:

Lieblingssong

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Lieblingsspruch

Gebet

Jesus, danke, dass du auf uns schaust und an uns glaubt, wenn wirklich niemand an einen glaubt.

Danke, dass du uns nicht verlässt, sondern einfach immer für uns da bist. Ich möchte lernen, mir weniger Sorgen zu machen, sondern dir mehr zu vertrauen.

Ich bitte dich darum, allen Leuten mit Sorgen und Problemen das Verständnis zu vermitteln, dass du ihre Gebete erhörst.

In Jesus Namen,

Amen.

Ich wünsche euch noch ein schönes Wochende!

2 Kommentare zu „3 MONATE BEIM RADIO + TRÄUME UND ZIELE

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