PODCAST #2: MEIN TRAUMBERUF, GOTTES PLAN > MEIN PLAN, JOURNALISMUS

Heute ist eine neue Podcastfolge online gegangen, yeah! Ich muss zugeben, ich habe mich in das Podcasten verliebt. Es macht so viel Spaß meinen Gedanken freien Lauf zu lassen und einfach drauf loszusprechen. Wobei ganz so spontan, produziere ich die Podcastfolgen dann doch nicht.

Ein paar Tage vor Aufzeichnung beginne ich mit der Recherche bzw. schreibe mir ein Skript zusammen, sodass ich während der Aufzeichnung nicht vergesse, etwas wichtiges zu sagen.

Dann geht es weiter mit dem eigentlichen Aufnehmen der Folge, was bisher immer das dreifache an Länge betrug im Vergleich zur fertigen Folge. Und zum Schluss kommt der Schnitt. Angefangen mit dem Rohschnitt und gefolgt vom Rausschneiden aller „Ähms“ und meinem Atmen.

Eine Podcastfolge zu produzieren, ist auf jeden Fall mehr Arbeit, als ich am Anfang gedacht hatte. Bisher habe ich, wenn man alles zusammenrechnet von der Recherche bis zum Schnitt, pro Folge mindestens 10 Stunden an einer Folge gesessen. Say whaaat!

Ich freue mich schon auf die zukünftigen Podcastfolgen. Schickt mir gerne weiterhin eure Fragen und Themenvorschläge für den Podcast – ich freue mich immer sehr, von euch zu hören.

Heute möchte ich meine Gedanken zu einer Frage mit euch teilen, die ich über den Fragesticker auf Instagram erhalten habe. Die Frage lautet: „Was ist dein Traumberuf?“

Mit ihrer Frage wollte sie nicht nur auf einen spezifischen Beruf hinaus, sondern vielmehr wissen, welche Aufgaben ich mir in meinem Traumberuf wünsche sowie was mir wichtig ist in der Wahl meines Berufs.

Bevor ich allerdings anfange, würde es mich jetzt unheimlich interessieren, vor allem von denen, die mich persönlich kennen, in welchem Beruf sie mich sehen – bin nämlich immer noch ein wenig planlos in diesem Bereich, allerdings gehe ich darauf unten noch ein bisschen mehr ein!

Zuallererst ist es mir sehr wichtig, in einem Team zu arbeiten, in dem man wertgeschätzt wird. Zwar brauche ich hin und wieder ein wenig Zeit für mich alleine und Energie zu tanken sowie neuen Input und Motivation zu gewinnen, in meinem Arbeitsleben möchte ich allerdings unbedingt in einem Team arbeiten.

Und damit meine ich jetzt nicht, dass es immer ein gemeinsames Projekt sein muss. Nein, viel mehr meine ich damit, dass ich in einem gemeinsamen Office bzw. Büroraum arbeiten möchte, in dem es nicht die ganze Zeit ruhig ist, sondern ich finde Sammeloffices sehr cool, zumindest momentan.

Ich liebe es, am Computer zu recherchieren und nebenbei meinem Kollegen beim Telefonieren zu zuhören während meine Kollegin neben mir am transkribieren ist während mein anderer Kollege wieder etwas anderes tut. Ich glaube, ihr versteht, auf was ich hinaus möchte.

Im Team zu arbeiten bzw. in einem Gemeinschaftsbüro mehr oder weniger am selben Projekt zu arbeiten, macht mich um einiges produktiver als immer alleine im Home Office zu arbeiten.

Dann ist es mir wichtig, in einem Unternehmen zu arbeiten, bei denen Ideen relativ schnell umgesetzt werden können und in dem Innovation sowie coole, interessante, neue Ideen geschätzt und nicht ignoriert werden.

Was ich bei meinem Praktikum bei ARD und dem Bayerischen Rundfunk echt interessant fand, war das selbst meine 60-jährigen Kollegen ein iPhone + Macbook besaßen und sich echt gut mit neuen Medien und Innovationen auf dem Markt auskannten. Das ist mir auch bei meinem PR-Praktikum aufgefallen.

Und das ist wiederum echt ein großer Grund dafür, weshalb ich es liebe, im Medien- und Onlinebereich zu arbeiten. Man verspürt den „jungen und innovativen Spirit“ – zumindest mehr als bei Behörden und klassischen Unternehmen.

Bei meinem Traumberuf arbeite ich für ein Unternehmen, für das ich gerne arbeite, bei dem ich hinter der Firmenphilosophie stehe, das in meinen Augen in irgendeiner Form etwas sinnvolles tut.

I know, es „hört“ sich sehr komisch an, aber mir ist es schon sehr wichtig, für ein Unternehmen zu arbeiten, dass in irgendeiner Form zu den besten in ihrem Bereich zählt und ein etabliertes Unternehmen/Start-Up ist.

Auf der anderen Seite würde ich gerne für ein Unternehmen arbeiten, dass gerne viele Querdenker einstellt!

Okay, kommen wir zu den Arbeitszeiten und dem Gehalt

Ich glaube, ihr kennt mich mittlerweile echt gut und wisst, dass ich kein Frühaufsteher bin. Was ich bei meinen bisherigen Jobs echt entspannt fand (außer bei meinem Job im Kindergarten 🙄), war, dass ich nie vor 9 Uhr arbeiten musste. Ich sage euch, das war so cool.

Ob ich das mit Familie und Kind immer noch sage, kann ich nicht versprechen, aber bei meinem Traumjob arbeite ich auf jeden Fall nicht vor 9 Uhr!

Gehalt ist so eine Sache, über die man nicht so gerne spricht. Was ich aber sagen kann, ist dass mir ein gutes Gehalt schon sehr wichtig ist. Als ich noch jünger, sagte ich, dass mir das Gehalt total unwichtig ist, solange es mein absoluter Traumjob ist.

Pustekuchen! Jetzt wo ich schon seit über zwei Jahren meine Rechnungen selbst zahle, weiß ich wie wichtig ist, „genügend“ Geld zu haben. Das sieht natürlich für jeden anders aus. Ich habe nicht den Anspruch reich zu werden, möchte aber angemessen bezahlt werden und mir einen gewissen Lebensstandard leisten können.

Ich habe diesen Satz bis vor ein paar Jahren noch total gehasst und habe die Leute, aus deren Mund dieser Satz kam, innerlich ein klein wenig verachtet und als egoistisch abgestempelt. Jetzt, ein paar Jahre später kann ich zu 100% verstehen.

Nach meinem Studium möchte ich in der Lage sein in einer tollen Altbauwohnung in München zu wohnen, hin und wieder essen zu gehen, mir auch was leisten, in den Urlaub fahren können,… ich möchte mir zwei bis vier Kinder leisten können und einmal im Jahr nach Äthiopien fliegen.

Findet ihr, dass ich übertreibe? Ob ich mir das dann tatsächlich leisten können, weiß ich natürlich nicht, aber wir reden hier ja über meinen Traumjob!

Ich würde mir wünschen, dass ich in meinem Traumjob zumindest bevor ich eine Familie gründen, viel unterwegs bin, sei es auf Events gehe, durch Deutschland cruise oder andere Länder bereisen kann. Mir ist ein klein wenig Abenteuer wichtig und dass ich jeder Tag ein bisschen anders ist.

Extreme Routine ist das, was ich nicht ausstehen kann…

In meinem Traumjob möchte ich ganz viel Kontakt zu Menschen haben, in welcher Form auch immer. Sei es das ich Menschen interviewe, begleite, unterstütze,… ich möchte Menschen nah kommen. Das können auf der einen Seite Menschen sein, die ich neu kennenlerne, allerdings auch Menschen sein, die ich bereits kenne.

Kreativität ist mir auch echt wichtig, aber bitte nicht auf Knopfdruck. Und das ist wiederum ein Punkt, weshalb ich wahnsinnigen Respekt habe, vor Leuten, die im Journalismus oder für Werbeagenturen arbeiten. Beides Jobs, die ich gerne machen würde.

Ich liebe es zu schreiben, zu kreieren, zu schneiden, meiner Kreativität freien Lauf zu lassen, aber auf gar keinen Fall schaffe ich das, auf Knopfdruck und erzwungen.

Und deshalb weiß ich manchmal nicht, ob es für mich überhaupt das Richtige ist, Journalistin zu werden. Dort muss man oftmals auch unter Stress funktionieren können. Ihr müsst wissen, ein wenig Stress und Adrenalin hoch 10 finde ich eigentlich echt cool und ansprechend.

Aber bitte nicht zu viel. Im Journalismus sollte man innerhalb von drei Stunden im schlimmsten Fall mindestens fünf Fachartikel schreiben können. Ich weiß nicht, ob ich das auch in einem kreativen Tief könnte oder wenn ich mich einfach nicht danach fühle…

Auf der anderen Seite liebe ich es auch zu planen und strategisch/analytisch zu denken.

Und ich liebe, liebe, liebe es, zu recherchieren, mich in neue Themen einzuarbeiten und mein Leben lang zu lernen!

Habe ich schon erwähnt, dass es mir wichtig ist, etwas sinnvolles zu tun. So sehr ich die Mode mag und toll finde, auch in meinem Beruf im Mode- sowie Beautybereich zu arbeiten, ach, ich weiß nicht.

Einerseits wäre das schon mega nice, aber irgendwo, und das denken ich eigentlich viel viel mehr, auch ganz und gar nicht. Auf der Dauer wäre mir das viel zu langweilig und oberflächlich.

Mein absoluter Traumberuf, den ich auch noch in fünfzig Jahren ganz ganz toll fände und den ich gerne machen würde, wenn Geld und Ansehen keine Rolle spielen würde, ist es, Autorin für ein Bewegtbildformat zu sein.

Das heißt ein Filmemacherin, Redakteurin, Journalistin, wie man es auch nennen mag, für einen Fernsehsender bzw. Produktionsfirma zu sein und Content fürs Fernsehen bzw. in Zukunft für YouTube, Netflix, wie auch immer das in Zukunft aussehen wird zu erstellen.

Das heißt also mir ein Konzept zu überlegen und auszuarbeiten, zu recherchieren, Interviewpartner zu suchen, mit einem Kamerateam auf der ganzen Welt unterwegs zu sein, mit dem Videomaterial in den Schnitt zu gehen und zum Schluss das fertige Produkt zu sehen.

Wowww, das würde mich so glücklich machen.

Doch manchmal kommen Zweifel auf. Der journalistische Bereich ist hart umkämpft, es herrscht krasse Ellbogenmentalität (wobei ich das mit der Zeit auch sehr krass gelernt habe), es gibt sehr viele, die das genauso gut, wenn nicht sogar besser können als ich, …

Ach, ich weiß nicht! Auf der einen Seite würde ich wirklich alles dafür geben, diesen Job zu machen.

Andererseits habe ich keine Lust darauf, jedes Mal aufs Neue um einen Auftrag zu kämpfen und überhaupt für die Arbeit bezahlt zu werden. Wer weiß, ob es in 10 Jahren überhaupt noch das Fernsehen geben wird.

Der Journalismus ist eigentlich gar nicht mit Familie zu vereinbaren… und es ist nicht so einfach, einen Job bei einem etablierten Sender zu finden. Und feste Stelle gibt es schon lange nicht mehr.

Mir ist Sicherheit auch sehr wichtig, und die ist im journalistischen Bereich gar nicht garantiert.

Ich weiß nicht, ob ich Journalistin werden möchte. Obwohl das mein Traumjob ist.

Versteht ihr mein Dilemma? Manchmal zerbricht mir das wirklich das Herz, aber ich weiß nicht, ob ich das für mein Leben möchte…

Keine Ahnung, vielleicht bleibt der Medienbereich auch nur ein großes Hobby von mir und ich versuche meine Leidenschaft mit dem Bloggen, Podcast und YouTube zu stillen. 😭

Und… vielleicht bleibt der Medienbereich auch nur ein großer Traum von mir, der nie in Erfüllung geht.

Schade eigentlich! Das macht mich sehr traurig, diese Wort in meine Tastatur einzutippen, aber manchmal ist die Realität echt hart!

Ich vertraue darauf, dass Gott die Türen für das öffnen wird, wo er mich haben möchte. Und daran glaube ich vom ganzen Herzen. Wenn Gott wirklich möchte, dass ich im Medienbereich journalistisch arbeite, dann wird das klappen – keine Frage.

Wenn Gott mich allerdings in einem anderen Bereich haben möchte, den ich momentan noch gar nicht sehe und der vielleicht nicht mein „absoluter Traum ist“ dann ich werde ich mich Gottes Plan unterordnen.

Ich vertraue darauf, dass Gott nicht nur einen Plan hat für mein Leben, sondern dass sein Plan für mein Leben mehr als nur gut.

In Liebe

Feben Lisabell

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Gebet

Herr, danke für die letzten Tage. Danke Herr, dass ich weiß, dass du mir während der Klausurenphase helfen wirst. Ich gebe alles komplett in deine Hände.

Jesus ich liebe dich.

Amen.

Ich wünsche euch noch ein gesegnetes Wochenende!

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