MÜSSEN WIR UNS STÄNDIG BESCHÄFTIGEN?

Ihr Lieben,

heute möchte ich ein Sache mit euch teilen, die mich in der letzten Zeit sehr sehr oft beschäftigt hat und ein Thema, worüber ich regelmäßig mit Freunden diskutiere. Ich habe diesen Blogartikel übrigens vor der Verbreitung des Corona-Virus geschrieben.

Vor kurzem saß ich in einem Wartezimmer. Und mein Handy hatte keinen Empfang. „Und jetzt?“ Warum müssen wir uns eigentlich ständig beschäftigen?

An der Supermarktkasse stehen wir mit dem Handy in der Hand. Schnell kurz die WhatsApps checken. Durch den Park laufen können wir nicht einfach so – Hörbuch oder Podcast muss schon laufen. Einfach mal so auf dem Sofa sitzen? Wie jetzt? Ohne Buch in der Hand oder einem laufenden Fernseher?

Da saß ich vor einiger Zeit im Wartezimmer eines Arztes. Für eine Kontrolluntersuchung. Kaum hatte ich mich hingesetzt: Handy in der Hand. Och nö, keinen Empfang. Die ausliegende Zeitschrift hatte ich die Woche zuvor schon gelesen. „Und jetzt?“ Einfach mal dasitzen, ohne mich mit etwas zu beschäftigen?

Und genau das tat ich auch. Dachte ein bisschen nach. Atmete tief durch. Und spielte mit dem kleinen Kind im Wartezimmer „Ich seh Dich nicht.“ Allerdings erst nachdem ich ganze zehn Minuten nach Netz suchte oder nach irgendeiner Zerstreuung. Sind wir nicht mehr in der Lage, einfach mal dazusitzen? Einfach durch den Park zu spazieren? Ohne uns irgendeine zusätzliche Beschäftigung zu suchen?

Müssen wir uns ständig beschäftigen?

Kennt ihr diesen Wunsch „Ich will einfach mal nichts tun“? Nehmen wir uns zum Beispiel für ein freies Wochenende vor. Schaffen wir aber nur ganz selten. Weil wir uns automatisch sofort irgendeine Beschäfigung suchen.

Dabei weiß ich auch eigener Erfahrung, dass einfach am Strand liegen – ohne Hörbuch auf den Ohren oder Buch in der Hand – einfach traumhaft schön sein kann. Einfach den Wellen lauschen. Die Sonne im Gesicht spüren.

Das will ich mir auch wieder mehr in den Alltag holen. Im Stadtpark in Nürnberg oder Fürth spazieren gehen und das Handy für eine Stunde einfach mal zu Hause lassen. Wenn die Sonne durch die Bäume blitzt, einfach hinsehen und genießen. Statt Podcast einfach hören, wie der Waldboden die Schritte dämpft. Einfach mal sein.

Nicht immer – schließlich ist es auch Teil meines Hobbys die schönen Momente mit euch zu teilen. Und das macht Spaß. Aber eben manchmal. Einfach sein, ohne mich zusätzlich beschäftigen zu wollen. Probiert es mal aus.

Wie steht ihr zu diesem Thema? Fällt es euch eher leicht, euch mal nicht zu beschäftigen oder gehört ihr eher meiner Sorte an, denen das total schwer fällt, einfach mal nichts zu tun? Hinterlasse mir gerne einen Kommentar oder schreibe mir auf Instaram – ich würde mich wirklich freuen!

In Liebe,

Feben Lisabell

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Zum Schluss habe ich noch ein paar Empfehlungen von mir für euch:

Lieblingssongs

Lieblingsvideos

Lieblingsspruch

Gebet

Herr, danke für diesen heutigen Samstag. Danke Gott, dass du Herr bist über jede Situation. Danke für den Segen, den ich gerade erfahren darf. Du bist der Einzige, der mich so richtig glücklich machen kann.

In Jesus Namen

Amen.

Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende!

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